Mounty – Nur Flügel

Gerne möchte ich euch an meinem Projekt „Mounty – Nurflügler“ teilhaben lassen. Vielleicht bekommt der eine oder andere Appetit auf ein Holzmodell.

Nurflügler sind für mich eine faszinierende Möglichkeit, mit minimalen Aufwand sehr viel Spass am Fliegen (auch am Bauen) zu haben. Der Mounty ist ein Elektrosegler für den universellen Einsatz.

Eckdaten:
Modellname: Mounty
Konstrukteur: Robert Schweissgut
Spannweite: 165 cm
Flächeninhalt: ca. 35 qdm
Fluggewicht: ca. 1010 g
Steuerung: Höhe / Quer (gemischt)
Motor: Torcster A2836/8-1260
Regler: Torcster Eco 30 A
Servo: Torcster NR-82 MG BB
Spinner: Alu-Spinner 38/8/4 mm
Propeller: CAM Carbon 9×5
Akku: 3S 2‘200 mAh
Materialkosten: ca. CHF 220.-
Bauzeit: nicht ermittelt, jedoch einige Stunden
Bezug Bausatz: wing-tips.at

Bausatzausführung
Der Bausatz wurde von Robert sauber verpackt und prompt geliefert – dem Tatendrang steht somit nichts im Wege.
Alle Teile sind aus hochwertigem Balsa- und Sperrholz gefräst und teilweise geschliffen. Flügel, Kabinenabdeckung und Seitenflosse werden mit Neodym Magneten fixiert. Die Tragflächen sind serienmässig teilbar und werden mit CfK Holmen stabilisiert. So ist das Modell auch gut transportierbar. Der Bausatz ist eher für geübte Modellbauer, gewisse Erfahrung im Bauen werden vorausgesetzt. Die Bauanleitung beschreibt nicht alle Detailschritte.
Hält man sich an die Hinweise in der Bauanleitung, gelingt der Bau sicher.

Baustufen
Begonnen wird mit dem Rumpf – hier werden zuerst Verstärkungsleisten, Dreikantleisten und Seitenverstärkungen miteinander verklebt. Anschliessend Rumpfdeckel und Rumpfboden verleimt. Hier wünschte ich mir, dass die Teile mittels «Verkastungen» in Position gebracht werden könnten.
Als letzter Schritt in dieser Baustufe wird der Motorspant mit Verstärkung eingeklebt. Beim Motorspant habe ich nicht den aus dem Bausatz verwendet, sondern einen passenden für den mir vorliegenden Motor gefräst.
In der nächsten Baustufe geht es bereits an den Bau der Tragflächen. Zuerst wird das Wurzelmodul in linker und rechter Ausführung gebaut. An dieser Stelle ist es wichtig, dass die Ausrichtung zusammen mit dem Rumpf erfolgt – nur so lassen sich alle Teile optimal ausrichten.
Der weitere Aufbau der Tragflächen geht ganz flott vorwärts, da die Teile passgenau und mit den nötigen «Verkastungen» versehen sind. So ist die Positionierung aller Teile aufgrund des Profils mit flacher Unterseite sehr einfach durchzuführen. Die zur Verstärkung verwendeten CfK Vierkantholme werden ebenfalls in diesem Schritt eingebracht.
Etwas Sorgfalt wird nötig um die Nasenleiste, End- und Übergangsleisten anzubringen. Dieser Teil wird gut in der Bauanleitung beschrieben, weiter hilft eine Einstell-Lehre um die Endleisten einzustellen.
Die Befestigung der Servo’s wird mittels Halteplatten realisiert, welche von unten am Flügel eingeschraubt werden. So erreicht man die Servo’s problemlos, falls ein Defekt eintritt.
Die Halteplatten habe ich auf meiner CNC Fräsmaschine selbst erstellt, so war es mir möglich sie so für meine verwendeten Servo’s passend zu machen.

Der Rohbau ist soweit abgeschlossen – nun heisst es schleifen, schleifen und nochmals schleifen.

Ist das Finish am Holz erledigt, kann mit der Farbgebung am Flieger begonnen werden. Ich entschied mich für Folie in den Farben gelb, violett transparent und schwarz. Gemäss Bauanleitung soll die Bespannung mit Folie eine bessere Gleitleistung bringen. Da ich noch keine Erfahrung mit der Folie hatte, begann ich mutig mit dem Aufbringen der gelben Folie am Rumpf. Soweit ging dies ganz gut, sodass ich gleich mit den Tragflächen in violett transparent weitermachte. Hier zeigte es sich, dass eine transparente Folie ungleich schwieriger aufzubringen ist. Die Folie ist drauf, hat in der Ausführung für ein nächstes Modell jedoch definitiv noch Verbesserungspotenzial. Dieser Arbeitsschritt hat mich doch einige Stunden Arbeit gekostet.

Nun steht noch das Einwiegen und einstellen der Ruder an. An dieser Stelle hielt ich mich exakt an die Werte in der Bauanleitung.

Das Einfliegen des Mounty muss noch etwas warten, schliesslich möchte ich das bei freundlicherem Wetter durchführen.

Mit Fliegergruss
Heinz

Imp aus EPP – Hallenflieger – Indoor

Für die letzte Hallensaison habe ich mir den Imp aus Depron gebaut. Den Bauplan dazu bekommt man via RCGroups Forum. Damit ich den Flieger jederzeit rasch nachbauen kann, habe ich mir den Bauplan ins CAD “geladen” – so ist es mir möglich die Teile auf meiner CNC Fräsmaschine herzustellen. Der Imp aus Depron ging letztes Jahr relativ rasch in die Brüche – es zeigte sich, dass Depron an dieser Stelle suboptimal ist – zu brüchig.

Für diese Saison habe ich mir den Imp aus 6mm EPP RG20 gebaut. Antrieb und Servo habe ich übernommen.

Spannweite: 662 mm
Länge: 602 mm
Gewicht inkl. Akku: ca. 135g

Motor: T-Motor AT2202-32 2’300kV 14,5g
Regler: 10A
Servo’s: 3x Torcster Micro Servo NR-51 5g
Propeller: 6030
Empfänger: DSMX 4-Kanal
Akku: 2s 300mAh

Opterra BNF von E-flite

Als bekennender Nurflügler Fan ist mir der Opterra von E-flite nicht entgangen. Da meine Eigenbauten (noch) nicht wirklich flugfähig sind, schaute ich nach einem Opterra um. Eher per Zufall enteckte ich ein Angebot auf ricardo, welches ich nicht ausschlagen konnte.

Zu bauen gibt es an diesem Flieger nichts – Schwerpunkt kontrollieren – beim Spektrum AR636A AS3X-Empfänger mit «SAFE»-Technologie ist auch alles voreingestellt – zu verstellen gibt es da auch nichts.

Den Erstflug hab ich in erfahrene Hände gegeben und meinem Fluglehrer Erich das Steuer übergeben. Den Akku setzen wir nach dem Erstflug klein wenig nach hinten. Der Flieger macht richtig Spass.

Mit der Safe Funktion werden die Ruder beim Start etwas angestellt und das AS3X ist aktiv. Der Flieger zieht damit “sauber” nach oben und der Pilot hat Zeit das Steuer zu übernehmen.
Auch zur Landung haben wir die Safe-Funktion aktiv (kurz vor der Landung einschalten) – so kommt der Flieger “stabilisiert” gleitend auf den Boden.

Mit einem 2’200 mAh Akku komme ich aktuell auf eine Motorlaufzeit von ca. 5 min – denke hier lässt sich noch optimieren.

Mini Servo NR-82 MG BB 19g

An dieser Stelle möchte ich euch kurz den Mini Servo NR-82 MG BB von Torcster vorstellen.
Vorab die technischen Daten des Servo’s:
Masse (LxBxH): 29,5 x 11,7 x 31,5mm – Gewicht: 19g – Betriebsspannung: 4,8~6,0V
Stellkraft 4,8V/6V: 3,0/3,5 kg/cm – Geschwindigkeit 4,8/6V: 0,13/0,11 sec/60°
Kabellänge: ca. 175mm – Stecker: Graupner/JR/UNI
Lagerung: Kugellager (BB / Ball Bearings) – Getriebe: Metall (MG / Metal Gear)

Der Servo passt bei vielen Multiplex Modellen bei denen sonst Tiny-MG oder HS-82 MG zum Einsatz gelangen.
Selbstverständlich kann dieser auch bei anderen Modellen eingesetzt werden – so z.B. beim Foxtrott 2.7 Quer von cad2cnc.ch

Im Lieferumfang sind nebst Servo, Befestigungsschrauben auch 3 verschiedene Servohebel zu finden.

Torcster Mini Servo NR-82 Torcster Mini Servo NR-82

Nurflügler Sport Popwing mit Torcster Servo’s und TechOne Antrieb

Um einen “immer dabei” Nuri zu haben – entschloss ich mich einen Sport Popwing zu bauen. Dieser hat eine Spannweite von ca. 900mm und damit eine handliche Grösse.

Als Servo’s wählte ich die Torcster NR-62, welche in den bereits vorhandenen Ausschnitt perfekt passen. Die Kabel müssen ein paar Zentimeter verlängert werden – so kann alles im vorgesehenen Schacht untergebracht werden. Als Antrieb wählte ich den AS2208-15 mit 1260 KV von TechOne Hobby. Einen Align 15A Regler hatte ich noch rumliegen, welcher ich entsprechend umprogrammiert habe.

Die Anlenkung aus dem Baussatz waren mir etwas zu “klobig” – so fräste ich mir 2 neue Ruderhörner aus 1mm GFK, als Anlenkgestänge wählte ich einen Carbonstab von 1,2mm Durchmesser. Der Zusammenbau als solches gelingt gemäss Anleitung ganz gut, an gewisse Kanten “muss” etwas nachgebessert werden.

Den Schwerkpunkt bedarf es etwas Gewicht beim Akku um diesen zu erreichen – fürs Erste wählte ich 2 Stück 2S 800mAh – ob es sich damit fliegen lässt wird sich zeigen.
Als Propeller habe ich ein 7×5″ – ebenfalls nach Anleitung – gewählt.

Über die Flugeigenschaften werde ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

Axial Wraith

Der Warith von Axial gefiel mir eigentlich schon länger. Zwischenzeitlich habe mein anderen Crawler verkauft und den Wraith als Kit gekauft.

Der Zusammenbau ging soweit gut – es sind jedoch einige Teile und dies dauert einen Moment.
Die Kit Stossdämpfer ersetzte ich gleich mit XD Piggyback von Gmade.
Als Lenkservo verwende ich Savox SC-0251 – es wird sich im Betrieb zeigen ob dieser Servo sein Dienst ordentlich verrichtet.
Bei den Felgen setzte ich auch gleich von Beginn weg auf 2.2 Beadlock Felgen – diese wurden auch gleich mit Blei bestückt.
Ein Fahrer durfte auch nicht fehlen – an dieser Stelle verwendete ich den Motorrad-Cop T-1000.
Am Heck habe ich mir ein Abdeckung selbst gefräst.

Tamiya Scania R470 Highline Metallic

Die Chrombeschichtung verleiht dem starken “Schweden” eine aussergewöhnliche Optik
Ein kräftiger Elektromotor treibt über ein 3-Gang-Schaltgetriebe den fast 45 cm langen Modelltruck an.

Modifikationen / Umbauten
Servo für Lenkung, sowie Getriebe in der Rahmenfront integriert
Lenkhebel um 180° gedreht, damit die Lenk-Geometrie wieder stimmig ist.